Keine Nummer Eins
Bald ist es soweit: Die Tour de France 2007 beginnt am Samstag in London. Doch wahre Freude über den Start des sonstigen Jahreshöhepunktes im Radsport kommt nach aller Dopingdiskussion nicht auf. Auch bei Mademoiselle C. überwiegen die gemischten Gefühle ihre sonstige Euphorie.
Gleichsam sinnbildlich wird erstmalig in der Tourgeschichte keine Startnummer Eins vergeben. Die hätte der Vorjahressieger getragen - doch steht der offizielle Sieger der Tour 2006 wegen des schwebenden Verfahrens um die Toursieg-Aberkennung des gedopten Vorjahresersten Landis noch aus. Sein Team Phonak existiert noch nicht mal mehr. Die Zählung beginnt also mit der Elf, die Oscar Pereiro von Caisse d’Epargne, Vorjahreszweiter, tragen darf.
Keine Nummer Eins. In vielfacher Hinsicht. Tourenttäuschung schon vor dem Prolog? Das ist nicht ihre Art, denkt sich
Christine Boyer
(Protestzuschauerin!)
Wieso Protestzuschauerin liebe Christine???
Ich bin sehr zuverzichtlich, dass auch diese Tour 2007, so merkwürdig sie auch beginnen mag, spannend wird. Weiss der Geier wie ich darauf komme, aber wie bereits erwähnt halte ich es für gut möglich, dass ein neuer Stern entsteht…! Wie Sie richtig ausgeben: Tourenttäuschung schon vor dem Start? Das ist […] keine Art!
comment at 04. Juli 2007
[…] Ist der Ruf mal ruiniert, fährt sich’s völlig ungeniert. Mit anderen Worten: Da ja offensichtlich ALLE gedopt sind, ist die Competition wieder ausgeglichen. Mein Vorschlag: Bei den Tabellen der Formel Eins werden ja neben dem Fahrer-Namen und dem Team auch die Reifenhersteller genannt. Warum geht man im Radsport nicht hin, und nennt den entsprechenden Pharmakonzern? Dann dürften auch alle wieder mitfahren. Sogar die Kummer-Nummern. ARD und ZDF sollten sich als Co-Moderatoren eher um kompetente Mediziner als um ehemlalige Sportler bemühen. Und BILD bringt eine Kolumne von Eufemiano Fuentes, seines Zeichens spanischer Gynäkologe Star-Sport-Mediziner. […]
pingback at 05. Juli 2007